Sivananda Yoga Seminarhaus https://www.sivananda.at Gründer: Swami Vishnudevananda Wed, 17 Sep 2025 07:20:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.sivananda.at/wp-content/uploads/2019/02/favicon-sivananda-berlin-180x180-150x150.png Sivananda Yoga Seminarhaus https://www.sivananda.at 32 32 Likhita Japa – Das Schreiben von Mantras als praktische Meditationsmethode https://www.sivananda.at/likhita-japa-das-schreiben-von-mantras-als-praktische-meditationsmethode/ Wed, 13 Aug 2025 08:33:47 +0000 https://www.sivananda.at/?p=224266 von Swami Jyotirmayananda. „Ein Mantra ist eine Fülle an strahlender Energie. Jedes Mantra hat eine unglaubliche Kraft. Es hilft deiner spirituellen Energie und stärkt sie.“ – Swami Sivananda. Das Wort „Mantra“ kommt von „man“, was „denken“ bedeutet. „Tra“ heißt „schützen“ oder „befreien“, also schützt ein Mantra unseren Geist vor Negativität und befreit ihn von den […]

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von Swami Jyotirmayananda.

„Ein Mantra ist eine Fülle an strahlender Energie. Jedes Mantra hat eine unglaubliche Kraft. Es hilft deiner spirituellen Energie und stärkt sie.“ – Swami Sivananda.

Das Wort „Mantra“ kommt von „man“, was „denken“ bedeutet. „Tra“ heißt „schützen“ oder „befreien“, also schützt ein Mantra unseren Geist vor Negativität und befreit ihn von den Fesseln der illusorischen Welt. Mantras füllen den Geist mit Reinheit, verbessern die Konzentration, schaffen Harmonie und göttliche Liebe.

Methoden der Mantra-Meditation

Es gibt drei Möglichkeiten, Mantras zu verwenden:

  • Mentale Wiederholung – das Mantra still im Kopf wiederholen
  • Verbale Wiederholung – das Mantra laut wiederholen
  • Likitha Japa – das Mantra schreiben

Bei der mentalen Wiederholung eines Mantras wird das Mantra im Einklang mit dem natürlichen Rhythmus des Atems wiederholt. Die mentale Wiederholung gilt als sehr kraftvolle Methode und erfordert einen konzentrierten Geist.

Bei der verbalen Wiederholung eines Mantras wird das Sprachorgan miteinbezogen, was es einfacher macht, die Aufmerksamkeit fokussiert zu halten.

Äußere Geräusche werden beim lauten Wiederholen eines Mantras gedämpft, was den Prozess der inneren Konzentration zusätzlich unterstützt.

Likitha Japa umfasst das mentale Wiederholen des Mantras, während der Geist das Mantra gleichzeitig rezitiert und schreibt. Da bei Likitha Japa die Hände und das Sehorgan aktiv sind, hilft diese Methode, den Geist leicht und effizient zu konzentrieren.

Es ist nicht notwendig, eine Methode als persönliche Praxis zu wählen und die anderen Methoden auszuschließen. Du kannst die drei verschiedenen Arten der Mantra-Meditation abwechselnd anwenden, je nachdem, welche Mantra-Praxis dich gerade mehr anspricht. Abwechslung hilft dem Geist, sich zu konzentrieren, und hält die Praxis frisch und inspirierend.

Likitha Japa

Wenn du eine Mantra-Einweihung erhalten hast, kannst du während des Likitha Japa dein eigenes persönliches Mantra schreiben, wie z. B. Om, Soham, Om Sri Maha Ganapataye Namah, Om Namah Sivaya, Om Namo Narayanaya, Om Namo Bhagavate Vasudevaya, Om Sri Ramaya Namah, Om Sri Durgayai Namah, Om Sri Maha Lakshmyai Namah, Om Aim Saraswatyai Namah, Om Sri Hanumateh Namah.

Wenn du kein persönliches Mantra hast, kannst du das Mantra Om Namo Narayanaya für deine Likitha Japa-Praxis verwenden. Dies ist ein Mantra für inneren Frieden und Weltfrieden, das sehr harmonische und beruhigende Schwingungen erzeugt.

Du kannst das Mantra in ordentlichen Zeilen schreiben, wie wenn du Sätze schreibst, oder du kannst deine Kreativität ausleben, indem du Formen und Figuren kreierst – ganz nach deinem Geschmack.

Ein einheitlicher Schreib- oder Zeichenstil hilft dir dabei, dich besser zu konzentrieren. Du kannst zwischen verschiedenen Schriften wählen: Du kannst das Mantra im lateinischen Alphabet, in Devanagari (Sanskrit-Alphabet) oder in einer anderen Schrift schreiben, je nachdem, welche Sprache du sprichst.

Du kannst das Mantra als Teil deines Sadhana, deiner täglichen oder regelmäßigen spirituellen Praxis, vor deinem Altar schreiben. Es ist aber nicht nötig, das Schreiben des Mantras auf eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Ort zu beschränken. Du kannst dein Mantra auch in den versteckten Momenten des Tages schreiben, wenn sich unerwartet ein wenig Zeit ergibt: bei der Arbeit, auf Reisen, während du in einem Wartezimmer sitzt.

Für die Praxis von Likitha Japa zu Hause oder in deiner spirituellen Gemeinschaft ist es am besten, ein Notizbuch speziell für das Schreiben von Mantras zu reservieren. Du kannst es in deinem Bücherregal mit spiritueller Literatur aufbewahren oder in der Nähe deines Altars platzieren. Tag für Tag füllen sich die Seiten deines Notizbuchs mit einer besonderen spirituellen Schwingung, die in den Raum, in dem das Notizbuch aufbewahrt wird, und weit darüber hinaus ausstrahlt.

Om Namo Narayanaya Mantra-Bank

Die Seiten und Notizbücher mit den geschriebenen Mantras verwandeln ein gewöhnliches Stück Papier in eine Masse strahlender Energie. Sobald das Papier oder das Notizbuch voll ist, kannst du es respektvoll in der Nähe deines Altars aufbewahren.

Swami Vishnudevananda verwandelte eine Felshöhle hoch im Himalaya in eine „Om Namo Narayanaya Mantra-Bank“. Er nannte diesen Berg Vishnu Peak. Er ist nach einem langen Aufstieg von der Höhle in Gangotri im Bundesstaat Uttarakhand in Nordindien, wo Swamiji früher Zeit in Abgeschiedenheit verbrachte, zu Fuß erreichbar. Seit 1987 werden Likitha-Japa-Notizbücher und lose Blätter mit Mantras, die von Yogis aus aller Welt geschrieben wurden, in der Mantra-Bank aufbewahrt.

Auf dieser Felshöhle wurde ein Kristall platziert, um die Energie der Mantras noch zu verstärken und sie über das ganze Gebiet und in die ganze Welt ausstrahlen zu lassen.

Wenn du einen Beitrag zur Om Namo Narayanaya Mantra-Bank leisten möchtest, schick deine Likitha-Japa-Notizbücher und/oder Zettel bitte an eines der Sivananda Yoga Vedanta Zentren weltweit. Wir sorgen dafür, dass deine Mantra-Spenden ihren Weg zum Vishnu Peak finden und in der Mantra-Bank hinterlegt werden.

OM NAMO NARAYANAYA

Vorteile des Mantra-Schreibens

Aus dem Buch „Sadhana“ von Swami Sivananda (Eine einfache, praktische und wissenschaftliche Form des Yoga für moderne, vielbeschäftigte Menschen):

Mantra-Schreiben führt zur Meditation

Von den verschiedenen in den Schriften beschriebenen Japa-Methoden ist das Mantra-Schreiben die wirksamste. Es hilft dem Aspiranten, den Geist zu konzentrieren, und führt allmählich zur Meditation.

Vorteile:

  • Konzentration: Ablenkungen werden minimiert, da Geist, Zunge, Hände und Augen ganz mit dem Mantra beschäftigt sind. Dies steigert die Konzentrationsfähigkeit und die Effizienz bei der Arbeit.
  • Kontrolle: Der Geist wird durch die Kraft des Mantras kontrolliert und arbeitet besser und schneller für dich.
  • Entwicklung: Durch die unzähligen wiederholten Einwirkungen des Mantras auf das Unterbewusstsein entstehen subtile, spirituelle Eindrücke, die den Fortschritt der Seele in ihrer Entwicklung beschleunigen.
  • Frieden: Wenn du durch Sorgen oder unangenehme Ereignisse gestört bist, wird dein Geist ruhig und friedlich.
  • Kraft: Im Laufe der Zeit entsteht in der Atmosphäre des Ortes, an dem du Mantras schreibst oder die Notizbücher aufbewahrst, eine mächtige spirituelle Kraft. Sie hilft dir bei weltlichem und spirituellem Fortschritt.

Fazit

Fang noch heute an. Zögere nicht. Probier es aufrichtig aus. Sei Herr über deinen Geist, nicht sein Sklave. Schreib jeden Tag ein bis drei Seiten. Halte dich so gut wie möglich an die Regeln, wenn du schnellere Ergebnisse erzielen möchtest.

Regeln für das Schreiben von Mantras

  • Wähle ein Mantra oder einen Namen Gottes aus und schreib ihn täglich mit Tinte in einem Notizbuch in einer beliebigen Schrift auf ein bis drei Seiten.
  • Setz dich jeden Tag zur gleichen Zeit an denselben Ort. Wenn möglich, bewahre das Notizbuch unter Verschluss auf.
  • Schreib nach dem Duschen oder nachdem du Hände, Füße, Gesicht und Mund gewaschen hast.
  • Bleib die ganze Zeit in derselben Haltung sitzen. Beweg dich nicht, bis du fertig bist.
  • Sei still und vermeide Gespräche, Verpflichtungen oder Anrufe.
  • Richte deinen Blick auf das Notizbuch. Beweg dich nicht, bis du fertig bist.
  • Wiederhole das Mantra oder den Namen im Kopf, während du schreibst.
  • Konzentriere dich auf die Form und die Eigenschaften.

Swami Jyotirmayananda ist Leiterin des Sivananda Yoga Zentrums London.

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Meditation für Anfänger Teil 2 – Dhyana (Meditation) https://www.sivananda.at/meditation-fuer-anfaenger-teil-2-dhyana-meditation/ Tue, 06 Sep 2022 08:30:32 +0000 https://www.sivananda.at/?p=142008 Im vorigen Blog haben wir darüber gesprochen, dass Konzentration der erste Schritt ist, der den Geist in einen Zustand der Meditation führt. In diesem Artikel geht es um die Meditation und ihre Praxis.   “Meditation ist eine geheimnisvolle Leiter, die von der Erde zum Himmel, vom Irrtum zur Wahrheit, von der Dunkelheit zum Licht, vom […]

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Im vorigen Blog haben wir darüber gesprochen, dass Konzentration der erste Schritt ist, der den Geist in einen Zustand der Meditation führt. In diesem Artikel geht es um die Meditation und ihre Praxis.

 

“Meditation ist eine geheimnisvolle Leiter, die von der Erde zum Himmel, vom Irrtum zur Wahrheit, von der Dunkelheit zum Licht, vom Schmerz zur Glückseligkeit, von der Unruhe zum beständigen Frieden führt.” – Swami Sivananda

Von der Konzentration (Dharana) zur Meditation (Dhyana)

Am Anfang, wenn man sich entscheidet, sich auf ein bestimmtes Objekt zu konzentrieren, beginnt der zerstreute Geist langsam, sich zu beruhigen und sich auf ein bestimmtes Objekt zu konzentrieren. Sobald der Geist in der Lage ist, sich auf das Meditationsobjekt zu konzentrieren und nur wenige andere damit verbundene Gedanken im Hintergrund stehen, befindet er sich im Zustand von Dharana (Konzentration). Wenn es einen ununterbrochenen Gedankenfluss zum Meditationsobjekt gibt, ohne dass andere Gedanken im Hintergrund stehen, ist dies der Zustand der Meditation. Der Prozess der Meditation wird oft mit dem Fluss von Öl in einem stetigen, ununterbrochenen Strom verglichen.

Praxis der Meditation

Meditation ist ein Zustand entspannten Gewahrseins. Es ist nicht möglich, jemandem beizubringen, wie man diesen Zustand erreicht, so wie es auch nicht möglich ist, jemandem zu erklären, wie man schläft. Am Anfang ist es jedoch gut, sich mit der Vorbereitung von Körper und Geist auf die Meditation zu beschäftigen.

Die Vorbereitung kann in zwei Teile unterteilt werden:

I. Körperliche Vorbereitung

  1. Ort – Am besten ist es, einen Raum für die Meditation zur Verfügung zu stellen, aber wenn das nicht möglich ist, dann versuche, einen Teil eines Raumes für die Meditationspraxis abzutrennen. Man kann in diesem Raum spirituelle Bilder aufhängen und Räucherstäbchen anzünden. Benutze ein Meditationskissen oder eine Decke, um dich zur Meditation hinzusetzen. Wenn man regelmäßig in dem dafür vorgesehenen Raum meditiert, werden sich in diesem Bereich kraftvolle Schwingungen aufbauen. Diese Atmosphäre wird es dem Geist erleichtern, in einen Zustand des Friedens und der Ruhe zu gelangen.
  2. Zeit – Die besten Zeiten für die Meditation sind die Morgendämmerung und die Abenddämmerung, wenn die Atmosphäre friedlich und mit spiritueller Kraft aufgeladen ist. Es ist wichtig, eine bestimmte Tageszeit für die Meditationspraxis festzulegen. Das macht es dem Geist leichter, sich zu konzentrieren.
  3. Gewohnheit – Regelmäßigkeit von Zeit und Ort sind sehr wichtig. Wenn sich das Unterbewusstsein an die Regelmäßigkeit gewöhnt, fällt es leichter, zur Ruhe zu kommen und sich zu konzentrieren. Man kann mit 15 oder 20 Minuten beginnen und sich allmählich auf eine Stunde steigern. Achte darauf, jeden Tag zu üben!
  4. Sitzposition – Versuche, auf dem Boden zu sitzen, mit gekreuzten Beinen (Sukhasana), in der Lotus-Haltung (Padmasana) oder der halben Lotus-Haltung (Ardha Padmasana). Wenn es nicht möglich ist, auf dem Boden zu sitzen, nimm einen Stuhl. Es ist sehr wichtig, die Wirbelsäule und den Nacken gerade und entspannt zu halten. Man kann Handstellungen (Mudras) wie Chin-Mudra für die Meditation verwenden.
  5. Atmung – Sobald du dich in einer bequemen Position befindest, entspanne den Körper so weit wie möglich und konzentriere dich auf den Atem. Verlangsame den Atem und bemerke, wie er leicht und völlig still wird.

II. Mentale Vorbereitung

  1. Dem Geist Raum geben – Versuche nicht, den Geist zu sehr zu kontrollieren. Lass dem Geist Zeit, sich zu beruhigen und zu konzentrieren. Richte deine Aufmerksamkeit auf den Atem. Beginne langsam, den Geist zu beobachten. Sei geduldig und mitfühlend mit dem Geist und entwickle eine vertrauensvolle Beziehung zum Geist. Das sichert die Zusammenarbeit.
  2. Sich vom Geist trennen – Beobachte den Geist objektiv und versuche, dich nicht mit den Gedanken und Gefühlen zu identifizieren, die du beobachtest. Langsam wirst du beobachten, dass der Geist ruhig wird.
  3. Konzentrationspunkt – Bringe deine Aufmerksamkeit zu einem Chakra. Konzentriere dich auf das Herzzentrum (Anahata Chakra), wenn du ein emotionales Temperament hast.  Oder du kannst dich zwischen den Augenbrauen auf das Zentrum des Selbstbewusstseins (Ajna Chakra) konzentrieren, wenn du ein analytisches Temperament hast. Versuche, diesen Konzentrationspunkt ein Leben lang beizubehalten.
  4. Konzentrationsobjekt – Konzentriere dich auf ein Symbol. Wähle etwas, das dich inspiriert, wie die Sonne oder den Himmel, oder eine positive Eigenschaft wie Mitgefühl. Man kann ein persönliches Mantra oder das universelle Mantra OM verwenden.

Den Geist zur Ruhe zu bringen und in die Stille zu kommen, erfordert Übung. So wie ein schöner Baum langsam wächst, müssen wir geduldig sein, bis die Blumen blühen, die Früchte reifen und wir dann die Süße der Früchte schmecken. So müssen wir auch bei der Meditation geduldig sein und regelmäßig üben. Wenn die Meditation erblüht, entsteht ein unaussprechlicher Frieden, der das ganze Wesen durchdringt. Die Frucht der Meditation ist die Glückseligkeit des überbewussten Zustandes, der unbeschreiblich ist, da es in ihm keine Dualität gibt.

 

Im Sivananda Yoga Seminarhaus erlebst Du Yoga und Meditation als Teil eines ganzheitlichen Lebensstils. Besuche uns für einen Yoga- und Meditationsurlaub oder erkunde die Meditationserfahrung in einem unserer besonderen Retreats zum Thema Meditation.

 

 

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Meditation für Anfänger Teil 1 – Konzentration https://www.sivananda.at/meditation-fuer-anfaenger-teil-1-konzentration/ Thu, 11 Aug 2022 13:22:08 +0000 https://www.sivananda.at/?p=139423 Meditation ist ein Zustand entspannter Aufmerksamkeit. Die alten Yogis verglichen einen unkonzentrierten Geist treffend mit einem verrückten, betrunkenen Affen, der in einem nicht enden wollenden Kreislauf von einem Gedanken zum nächsten springt. Es scheint fast unmöglich zu sein, den von einem Gedanken zum anderen springenden Geist zu stoppen. In der Meditation lernen wir, uns auf […]

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Meditation ist ein Zustand entspannter Aufmerksamkeit. Die alten Yogis verglichen einen unkonzentrierten Geist treffend mit einem verrückten, betrunkenen Affen, der in einem nicht enden wollenden Kreislauf von einem Gedanken zum nächsten springt. Es scheint fast unmöglich zu sein, den von einem Gedanken zum anderen springenden Geist zu stoppen. In der Meditation lernen wir, uns auf die Gegenwart zu konzentrieren. Dadurch wird verhindert, dass der Geist in der Vergangenheit verweilt oder sich Sorgen um die Zukunft macht.

Lassen wir uns zunächst einen Blick auf die Wirkungen der Meditation werfen:

Körperliche Vorteile

Während der Meditation werden die Ablenkungen der Umwelt immer weniger, was zu einem Gefühl der Entspannung und Ausgeglichenheit führt. Der Herzschlag und die Atemfrequenz verlangsamen sich und die inneren Organe kommen zur Ruhe. Studien zeigen, dass Meditation das Immunsystem stimuliert, die Gesundheit fördert und vor Krankheiten schützt. Die durch Gedanken und Gefühle erzeugten Schwingungen wirken sich auf jede Zelle des Körpers aus. Negative Gedanken können die Fähigkeit der Zellen zur Regeneration und Homöostase beeinträchtigen. Daher geht man davon aus, dass die Konzentration auf positive und harmonische Gedanken in der Meditation die Gesundheit und das Wohlbefinden auf Zellebene fördert.

Geistige Wirkungen

Je häufiger man meditiert, desto ruhiger und konzentrierter wird der Geist. Die Verwirrung weicht der Klarheit. Man stellt fest, dass man sich den Konflikten stellen kann, die den geistigen Frieden stören, und entdeckt kreative, positive Lösungen für diese Konflikte. Die Vorteile der Meditation wirken sich auch auf den Rest des Tages aus und helfen, sich bei der Arbeit und bei Freizeitaktivitäten besser zu konzentrieren. Sie führt zu einem emotionalen Gleichgewicht, fördert Verständnis, Mitgefühl und Geduld, was sich positiv auf die Beziehungen in Deinem Umfeld auswirkt.

Spirituelle Wirkungen

In den alten yogischen Schriften wird das Ziel der Meditation als Samadhi oder kosmisches Bewusstsein beschrieben. In diesem Zustand verschwindet die Illusion des Egos. Alles löst sich auf oder verschmilzt zu einem einzigen Bewusstsein. Erfahrene Yogis streben danach, immer in diesem Zustand zu sein und das Leben als eine einzige ununterbrochene Meditation zu leben.

Wenn sich die Meditationspraxis vertieft, erhält man Einblicke in einen Seinszustand, den wir wahrscheinlich noch nie zuvor erlebt haben. Man hat ein Gefühl von größerem inneren Raum, Wohlbefinden, Positivität und ein echtes Vertrauen in die Güte des Lebens. Wir können erkennen, dass jenseits der vertrauten Welt der Gedanken und Emotionen ein ganz neuer Bereich des Bewusstseins liegt. Unser Selbstverständnis wird sich erweitern und wir werden ein Gefühl der Einheit mit allem, was uns umgibt, erfahren.

Meditation ist so kraftvoll, dass ihr Nutzen weit über die Person, die meditiert, hinausgeht. Yogis glauben, dass die kraftvollen Friedensschwingungen, die von einem erfahrenen Meditierenden ausgehen, sich positiv auf jeden auswirken, mit dem diese Person in Kontakt kommt – und dass sie letztlich die ganze Welt beeinflussen. Den eigenen Geist durch Meditation zu befrieden, ist also das Positivste, was man tun kann, um zum Weltfrieden beizutragen.

 

„Fühle die Stille, höre die Stille, berühre und schmecke die Stille. Stille ist die Musik deiner Seele“

– Swami Vishnudevananda

 

Nachdem wir die Wirkung der Meditation kennengelernt haben, stellt sich natürlich die Frage: Wie fange ich mit der Meditation an?

Die Kunst der Konzentration

Der erste Schritt in der Meditation besteht darin, den Geist auf einen Punkt auszurichten, das heißt, ihn zu konzentrieren. In der Ashtanga-Yoga-Technik der Yoga-Sutras von Patanjali wird die Praxis von Dharana (einpünktige Aufmerksamkeit) vor Dhyana (Meditation) erwähnt.

Von Kindesbeinen an trainieren wir die Konzentration des Geistes durch das Lesen von Büchern, das Lernen für Prüfungen und später auch im Berufsleben, wo man Konzentration braucht. Aber wie du vielleicht bemerkt hast, hat sich unsere Aufmerksamkeitsspanne in den letzten Jahrzehnten drastisch verringert, vor allem, weil wir ständig von mobilen Geräten umgeben sind. Daher ist es notwendig, die Konzentration zu trainieren.

Praktische Übungen für die Konzentration

Mit den folgenden Übungen kann man auf einfache Weise beginnen, Konzentrationsfähigkeit zu entwickeln. Übe zunächst, dich auf äußere Objekte zu konzentrieren, z. B. auf ein Buch, ein Geräusch oder auf etwas in der Natur wie die Wellen des Ozeans oder den Himmel. Wenn du Fortschritte machst, kannst du dich auf subtilere Objekte wie einen inneren Klang oder eine abstrakte Idee konzentrieren. So kann man die Übung allmählich ausdehnen, bis man sich eine halbe Stunde lang konzentrieren kann.

  1. Sich in einem Buch verlieren

Lese zwei oder drei Seiten eines Buches und schenke ihnen volle Aufmerksamkeit. Teste dann deine Konzentration, indem du am Ende einer Seite innehältst. An wie viel von der Geschichte kannst du dich erinnern? Kannst du die Fakten einordnen, vergleichen, gruppieren oder vergleichen?

  1. Konzentriere dich und betrachte die Natur

Ein Beispiel für die Betrachtung der Natur wäre, sich auf den Himmel zu konzentrieren. Spüre, wie sich der Geist erweitert, wenn du über die Weite des Himmels nachdenkst.

  1. Konzentriere dich auf ein Geräusch

Versuche, einem markanten Geräusch in Deiner Umgebung zu lauschen und dich nur auf dieses Geräusch zu konzentrieren. Zum Beispiel das Plätschern von Wasser oder das Rascheln von Blättern. Beobachte, wie lange du dich nur auf dieses Geräusch konzentrieren kannst. Wenn deine Gedanken abschweifen, bringe sie zu dem Geräusch zurück.

  1. Denke über eine Idee nach

Entspanne den Körper und den Geist und denke dann an eine Eigenschaft wie Mitgefühl. Stelle dir vor, wie du diese Eigenschaft in deinem Leben zum Ausdruck bringen könntest. Denke an Menschen, die diese Eigenschaft verkörpern. Bitte diese Eigenschaft, dein Herz zu erfüllen und dann in die Welt hinauszufließen.

  1. Kontemplation auf Kerzenlicht (Trataka)

Setze dich bequem in einen dunklen Raum und stelle eine brennende Kerze in Augenhöhe und in einem Abstand von einer Hand auf. Beobachte zunächst ein paar Minuten lang deinen Atem. Schaue dann eine Minute lang in die Kerzenflamme. Versuche, nicht zu blinzeln. Schließe die Augen und stellen dir die Flamme für eine Weile zwischen den Augenbrauen vor.

Wirkung der Konzentrationsübungen

Üben von Konzentration hat viele Vorteile. Konzentration stärkt die „Gedankenströme“ – also die Art und Weise, wie wir Gedanken und Ideen im Gehirn miteinander verbinden -, wodurch es leichter wird, schwierige, komplexe oder verwirrende Konzepte zu erfassen.

  • Man kann sich deutlicher ausdrücken.
  • Die Effizienz bei der Arbeit und anderen Aufgaben wird gesteigert.
  • Die Willenskraft und die Fähigkeit, andere Menschen positiv zu beeinflussen, wird gesteigert
  • Sie bewirken Gelassenheit, Einsicht und Heiterkeit.

Im nächsten Blogpost erfährst du mehr über Dhyana (Meditation), das auf die Konzentration (Dharana) folgt.

 

Um mehr über Meditation zu erfahren und sie Schritt für Schritt zu lernen, nimm an unseren täglichen Online-Meditationen teil oder besuche uns im Sivananda Yoga Seminarhaus für Yoga und Meditation Retreats.

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Fünf Dinge, die dich bei einem Yoga-Retreat erwarten https://www.sivananda.at/fuenf-dinge-die-dich-bei-einem-yoga-retreat-erwarten/ Thu, 04 Aug 2022 07:42:38 +0000 https://www.sivananda.at/?p=138233 Möchtest du der hektischen und stressigen Routine deines Lebens entfliehen und den Reset-Knopf drücken? Brauchst du eine Pause vom eintönigen Leben und willst deinen Körper und Geist aufladen? Dann brauchst du wahrscheinlich Yoga-Urlaub.

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Möchtest du der hektischen und stressigen Routine deines Lebens entfliehen und den Reset-Knopf drücken? Brauchst du eine Pause vom eintönigen Leben und willst deinen Körper und Geist aufladen? Dann brauchst du wahrscheinlich Urlaub.

Wenn wir an Urlaub denken, denken die meisten von uns an eine kurze oder längere Flucht aus dem „Alltag“. Aber wenn wir aus dem Urlaub zurückkommen, wartet eben genau dieser Alltag wieder auf uns. Und hat sich etwas an unserer Lebensroutine zum Besseren verändert? Meistens lautet die Antwort Nein. Fragst du dich nach dem Urlaub, wie du all den Herausforderungen des Lebens gelassener begegnen kannst? Wie du deinen Körper frisch aufgetankt und deinen Geist begeisterungsfähig hältst? Die Antwort liegt darin, ein yogisches Leben zu führen.

 

„Das Yoga-Leben ist die Hoffnung des neuen Jahrzehnts. Es ist ein praktisches Leben, keine utopische Flucht. Das Leben dient dem inneren Glück, nicht dem Leid. Das ist der Weg des Yoga.“ – Swami Vishnudevananda

Ein Yoga-Urlaub gibt dir eine Einführung in die yogische Lebensweise. Hier stellen wir euch die wichtigsten fünf Punkte vor, die ihr von einem Yoga-Retreat erwarten könnt.

 

  1. Erfahre die positiven Wirkungen von Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemübungen) und Entspannung

Eine authentische Yogastunde konzentriert sich darauf, Körper, Atem und Geist in Einklang zu bringen. Asanas (Körperhaltungen) kommen vielen Systemen des Körpers zugute, wie dem Bewegungsapparat, dem Nervensystem, dem endokrinen System, um nur einige zu nennen, und bringen sie ins Gleichgewicht. Die Praxis von Pranayama (Atemübungen) hat eine ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem und erhöht den Fluss von Prana (Lebensenergie) im Körper, was Körper und Geist auflädt. Die tiefe Entspannung, die man nach einer Yogastunde empfindet, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Am besten ist es, wenn man es selbst erlebt!

 

  1. Lerne mehr über das Wie und Warum der Meditationspraxis

Sobald du dich beim Üben der Asanas und Atemübungen wohl fühlst, wirst du dich auch gleich entspannter fühlen. Dann ist der nächste Schritt ganz natürlich, dem Geist mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Meditation ist das Herzstück einer jeden Yogapraxis.

Meditation ist heutzutage zu einem Modewort geworden, und viele Menschen sprechen darüber. Ein Yoga-Retreat ist eine gute Möglichkeit, in die Praxis der Meditation einzutauchen oder die Praxis zu vertiefen, wenn man bereits mit der Meditation vertraut ist.

 

„Meditation ist die Beendigung geistiger Aktivitäten. Wenn sich deine Gedanken um nur 20% reduzieren, wirst du Erleichterung und ein Gefühl der Selbstkontrolle erfahren. “ – Swami Sivananda

Meditation führt zu mehr geistigem und emotionalen Gleichgewicht und schließlich zu innerem Frieden.

 

  1. Erlerne die Kunst der Stressbewältigung

Yogapraktiken sind die perfekte Art mit Stress im Alltag besser umgehen zu können.  In der heutigen Welt ist der meiste Stress psychologischer Natur und wird meist durch die Arbeit oder Beziehungen verursacht. Einfache Yogapraktiken wie die Bauchatmung mit voller Bewusstheit und die Entspannungstechniken können helfen, Stress zu bewältigen. Eine regelmäßige Yogapraxis verschafft Körper und Geist tiefe Ruhe und Entspannung, was ein wichtiger Aspekt der Selbstheilung und Verjüngung ist.

 

  1. Eine ausgewogene sattvige Ernährung

Die Ernährung ist ein sehr wichtiger Bestandteil von Gesundheit und Wohlbefinden. Die Yogis sagen: „Du bist, was du isst!“. In einem Yoga-Retreat erwartet dich eine leckere, ausgewogene und vegetarische Ernährung nach den Prinzipien des Sattva. Das Sanskrit-Wort Sattva bedeutet Reinheit und Güte. Eine sattvige Ernährung besteht aus einer lakto-vegetarischen Kost, die frisch zubereitet, biologisch, regional und saisonal produziert wird. Die Person, die das Essen zubereitet, sollte auch eine sattvige Haltung haben. Die yogische Ernährung hilft dem Menschen, die Eigenschaften der Reinheit und Güte zu entwickeln.

 

  1. Verbinde dich mit Gleichgesinnten

Das Yoga Retreat ist der perfekte Ort um sich mit inspirierenden Menschen zu verbinden. Man trifft Gleichgesinnte zum gegenseitigen Austausch und hat persönliche Anleitung von erfahrenen Yogalehrern, in der Yogastunde, aber auch im Retreat-Alltag. Die Verbindung mit der Gemeinschaft hilft auch dabei, nach dem Yoga-Urlaub eine regelmäßige Yogapraxis beizubehalten.

 

Um authentisches Yoga zu erleben, besuche das Sivananda Yoga Seminarhaus in Reith bei Kitzbühel, Österreich für Yoga-Retreats. Verborgen in den Tiroler Bergen, mit dem Wilden Kaiser als Kulisse, empfängt das Sivananda Seminarhaus Menschen aus aller Welt zu verschiedenen Yogaferien-Programmen.

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Ausbildungssprachen https://www.sivananda.at/ausbildungssprachen/ Sat, 12 Mar 2022 14:21:26 +0000 https://www.sivananda.at/?p=119784 Die fortgeschrittene Yogalehrerausbildung wird in englischer Sprache unterrichtet und simultan ins Deutsche übersetzt. Deutsche Simultanübersetzung mit individuellem Kopfhörer über eine moderne kabellose Funk-Dolmetschanlage. Bitte eigenen Kopfhörer mitbringen oder in der Boutique vor Ort erstehen. Die Leihgebühr für das Übersetzungssystem beträgt 30,- € für den ganzen Monat.

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Die fortgeschrittene Yogalehrerausbildung wird in englischer Sprache unterrichtet und simultan ins Deutsche übersetzt. Deutsche Simultanübersetzung mit individuellem Kopfhörer über eine moderne kabellose Funk-Dolmetschanlage. Bitte eigenen Kopfhörer mitbringen oder in der Boutique vor Ort erstehen.

Die Leihgebühr für das Übersetzungssystem beträgt 30,- € für den ganzen Monat.

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Tagesablauf https://www.sivananda.at/tagesablauf/ Sat, 12 Mar 2022 14:18:06 +0000 https://www.sivananda.at/?p=119778 4.30 h Wecken 5.00 h Pranayama 6.00 h Meditation, Mantrasingen, Vortrag 8.00 h Asanastunde 9.00 h Anatomie und Physiologie 10.00 h Brunch 11.00 h Karma Yoga 12.00 h Studium der Rajayoga-Sutren von Patanjali, bzw. Einführung in Sanskrit 13.00 h Tee und Snack 14.00 h Hauptvortrag mit Studium der Vedanta-Philosophie 16.00 h Asanas oder Asanasstunde, fortgeschrittene […]

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4.30 h Wecken 5.00 h Pranayama 6.00 h Meditation, Mantrasingen, Vortrag 8.00 h Asanastunde 9.00 h Anatomie und Physiologie 10.00 h Brunch 11.00 h Karma Yoga 12.00 h Studium der Rajayoga-Sutren von Patanjali,

bzw. Einführung in Sanskrit 13.00 h Tee und Snack 14.00 h Hauptvortrag mit Studium der Vedanta-Philosophie 16.00 h Asanas oder

Asanasstunde, fortgeschrittene Variationen 18.00 h Abendessen 20.00 h Meditation, Mantrasingen, Vortrag 22.00 h Bettruhe

 

Es gibt spezielle Programme und Konzerte, die während der Abendsatsangs angeboten werden (siehe Uraubskalender auf der Webseite).

Wöchentlich gibt es einen freien Tag. An diesem Tag bist du verpflichtet, an den Morgen- und Abendsatsangs teilzunehmen und dein Karma Yoga zu machen.

In der freien Zeit kannst du die täglich angebotenen Workshops im Seminarhaus besuchen, die Umgebung erkunden oder dich ausruhen.

Die Teilnahme an allen Aktivitäten ist obligatorisch.

Von Zeit zu Zeit kann es zu Änderungen im Programm kommen.

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Buchmaterial und Zubehör https://www.sivananda.at/buchmaterial-und-zubehoer/ Sat, 12 Mar 2022 14:11:57 +0000 https://www.sivananda.at/?p=119774 Folgende Bücher werden für die fortgeschrittene Sivananda Yogalehrerausbildung benötigt: Meditation und Mantras, von Swami Vishnudevananda, Sivananda Yoga Vedanta Zentrum Das Große Illustrierte Yogabuch, von Swami Vishnudevananda, Aurum Verlag Beide Bücher sind über unseren Online-Shop erhältlich.   Bitte mitbringen Yogalehrer-Handbuch und die Yogalehrer-Uniformen Yogamatte, Sitzkissen, Decke (eine Auswahl an Yogazubehör ist auch vor Ort im Yogashop zu finden) Meditationsschal Bequeme […]

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Folgende Bücher werden für die fortgeschrittene Sivananda Yogalehrerausbildung benötigt:

Beide Bücher sind über unseren Online-Shop erhältlich.

 

Bitte mitbringen

  • Yogalehrer-Handbuch und die Yogalehrer-Uniformen
  • Yogamatte, Sitzkissen, Decke (eine Auswahl an Yogazubehör ist auch vor Ort im Yogashop zu finden)
  • Meditationsschal
  • Bequeme und warme Kleidung
  • Notizbuch, Stifte, Taschenlampe
  • Hausschuhe, Schuhe zum Wandern
  • Bei Buchung von Schlafsaal und Merhbettzimmer bitte eigens Handtuch mitbringen
  • Toilettenartikel,
  • Netikännchen, Neti-Katheder, Salz
  • Wasserflasche

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Unterbringung und Verpflegung https://www.sivananda.at/unterbringung-und-verpflegung/ Sat, 12 Mar 2022 14:06:02 +0000 https://www.sivananda.at/?p=119770 Während der fortgeschrittenen Ausbildung wohnst Du im Biohotel Pointner mit vegetarischer Vollwert- und Naturküche. Das Hotel ist rauchfrei. Täglich werden zwei vegetarische, vollwertige und ausgewogene Mahlzeiten nach yogischen Prinzipien serviert. Die verwendeten Produkte stammen aus kontrolliert biologischem Anbau (ständige Kontrolle durch die Austria Bio Garantie). Das Hotel geht auf vegane und glutenfreie Ernährungswünsche ein. Glutenfreies […]

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Während der fortgeschrittenen Ausbildung wohnst Du im Biohotel Pointner mit vegetarischer Vollwert- und Naturküche. Das Hotel ist rauchfrei.

Täglich werden zwei vegetarische, vollwertige und ausgewogene Mahlzeiten nach yogischen Prinzipien serviert. Die verwendeten Produkte stammen aus kontrolliert biologischem Anbau (ständige Kontrolle durch die Austria Bio Garantie).

Das Hotel geht auf vegane und glutenfreie Ernährungswünsche ein. Glutenfreies Bot wird nicht angeboten. Auf individuelle Diäten oder Ernährungsformen kann begrenzt eingegangen werden.

Alle Zimmer sind mit Holzboden, Gesundheitsmatratzen (außer im Schlafsaal), Netzfreischalter, Dusche, WC, Haarfön und Telefon ausgestattet. Die meisten Zimmer haben einen Balkon.

Das Hotel bietet sowohl eine finnische als auch eine Bio-Sauna und kostenlose Parkplätze.

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Was lernt man in der Sivananda Yogalehrer-Ausbildung? https://www.sivananda.at/was-lernt-man-in-einer-yogalehrer-ausbildung/ Fri, 03 Sep 2021 14:53:41 +0000 https://www.sivananda.at/?p=89003 Der Lehrplan der Sivananda Yogalehrer-Ausbildung basiert auf den fünf Grundprinzipien des Yoga als praktische Anwendung der vier klassischen Yoga-Wege. Richtige Körperübungen (Asanas) Richtige Atmung (Pranayama) Richtige Entspannung (Savasan) Richtige Ernährung (Vegetarisch) Positives Denken und Meditation (Vedanta und Dhyana) Täglich: zwei Meditationen, zwei Yogastunden, zwei Fachvorträge, eine Stunde praktische Mithilfe. Ein Tag pro Woche ist vorlesungsfrei. Asanas (Yoga-Stellungen): […]

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Der Lehrplan der Sivananda Yogalehrer-Ausbildung basiert auf den fünf Grundprinzipien des Yoga als praktische Anwendung der vier klassischen Yoga-Wege.

  1. Richtige Körperübungen (Asanas)
  2. Richtige Atmung (Pranayama)
  3. Richtige Entspannung (Savasan)
  4. Richtige Ernährung (Vegetarisch)
  5. Positives Denken und Meditation (Vedanta und Dhyana)

Täglich: zwei Meditationen, zwei Yogastunden, zwei Fachvorträge, eine Stunde praktische Mithilfe. Ein Tag pro Woche ist vorlesungsfrei.

Asanas (Yoga-Stellungen):

Die tägliche detaillierte Praxis mit individueller Korrektur umfasst:

  • Sonnengebet
  • Die 12 Yoga-Grundstellungen
  • 100 Asana-Variationen von Mittelstufe bis Fortgeschritten
  • Haltungsverbesserung
  • Tiefenentspannung mit Autosuggestion
  • Lösen von Energieblockaden
  • Trainingseinheiten für alle Altersgruppen

Zusätzliche Workshops im Rahmen der Yogalehrerausbildung

Um dich noch gezielter in deiner Praxis und im Unterrichten zu unterstützen, bieten wir im Rahmen der Ausbildung zwei ergänzende Workshop-Module an. Diese Workshops sind speziell darauf ausgerichtet, zentrale Aspekte der Asana- und Pranayama-Praxis zu vertiefen und das Vertrauen in die eigene Übungspraxis zu stärken:

1. Kopfstand-Intensiv: „Schritt für Schritt in den Sirsasana“

In insgesamt rund zehn angeleiteten Kopfstand-Einheiten führen wir dich systematisch und sicher an den König der Asanas – den Kopfstand (Sirsasana) – heran.
Diese Praxisreihe bietet dir:

  • Eine schrittweise Herangehensweise, auch für Einsteiger*innen
  • Techniken zum Aufbau von Kraft, Balance und Selbstvertrauen
  • Korrekturhilfen
  • Verständnis für Variationen und sichere Ausrichtung

Ziel ist es, dich so vorzubereiten, dass du den Kopfstand selbstständig üben kannst.

2. Atem & Nervensystem: Der Pranayama-Vorbereitungs-Workshop

Ein spezieller Atem-Workshop zur Harmonisierung des Nervensystems unterstützt dich dabei, eine stabile Grundlage für deine Pranayama-Praxis zu schaffen.
Inhalte sind u.a.:

  • Einführung in präzise Atemlenkung
  • Praktiken zur Beruhigung und Stärkung des autonomen Nervensystems
  • Vorbereitungstechniken für die Wechselatmung und Kapalabhati
  • Verbindung von Atem und mentaler Ausrichtung

Dieser Workshop erleichtert dir nicht nur den Zugang zu den Pranayama-Techniken der Ausbildung, sondern hilft dir auch, mehr Gelassenheit und innere Ruhe in deine persönliche Praxis zu integrieren.

Wirkungen der Asanas auf den Körper:

  • Kontrolle der Emotionen
  • bessere Konzentrationsfähigkeit
  • Abbau von überschüssigem Fett
  • verbesserte Körperfitness
  • Linderung chronischer Leiden wie Verstopfung, Rheuma, Magenbeschwerden
  • Anregung des Blutkreislaufs
  • Stabilisierung der Schilddrüsenfunktion
  • jugendlich geschmeidige Muskeln bis ins hohe Alter

Pranayama:

  • Erweiterung der Lungenkapazität
  • Entspannung des Nervensystems
  • Ausgleich der Gehirnhemisphären
  • Reinigung der Nadis (subtile Energiekanäle)
  • Erwecken der inneren spirituellen Energie
  • Kapalabhati (Lungenreinigung)
  • Anuloma Viloma (Wechselatmung)
  • Samanu (geistige Nadi-Reinigung der Nadis)
  • 8 Hauptpranayamas: Ujjayi, Surya Bheda, Bhastrika, Plavini, Moorcha, Sitali, Sitkari, Bhramari

Kriyas:

  • Tratak, Neti, Kapalabhati, Dhauti, Nauli und Basti: die 6 klassischen Reinigungsübungen für Augen, Nase, Atemwege, Speiseröhre und Magen, Bauchorgane und Dickdarm: Erklärung und Demonstration der Übungen und ihrer Wirkung. Individuelle Anleitung

Yoga-Anatomie und Physiologie:

  • Einführung in die wichtigsten Körpersysteme
  • Wirkungen von Asanas und Pranayama auf: Herz-Kreislauf-System, Atmung, Verdauung, Skelett- und Muskelsystem, endokrines System

Praxis des Yoga-Unterrichtens:

  • Unterrichtstechniken der 12 Grundstellungen und Atemübungen für Anfänger und Mittelstufe
  • Detaillierte Korrektur-Workshops
  • In der zweiten Hälfte der Ausbildung unterrichten sich die Teilnehmer gegenseitig unter Anleitung eines erfahrenen Lehrers

Yoga-Ernährung:

  • Vegetarismus – ethische, gesundheitliche und spirituelle Grundlagen
  • Einfluss der Ernährung auf den Geist
  • Richtige Verteilung der Hauptnährstoffe
  • Ayurveda-Ernährungsrichtlinien
  • Heilwirkungen des Fastens

Meditation:

  • Physische und geistige Meditation
  • Tägliche Praxis in 12 Schritten
  • Wirkungen und Erfahrungen der Meditation
  • Mantras – spirituelle Klangenergien
  • Möglichkeit der Mantra-Einweihung

Hatha Yoga:

  • Ethische und moralische Grundlagen
  • Körper – Prana (Lebensenergie) – Geist
  • Von körperlicher zu geistiger Kontrolle und Meditation

Raja Yoga:

  • Ashtanga – die 8 Stufen des Yoga
  • Antahkarana – Funktionen des Geistes
  • Konzentration und Meditation

Kundalini Yoga:

  • Das Absolute und seine Manifestation in der Natur
  • Makrokosmos & Mikrokosmos
  • Die 7 Chakras
  • Das Erwachen der kosmischen Energie

Bhakti Yoga:

  • Kirtan: Singen klassischer Sanskrit-Mantras
  • Indische Gottheiten und ihre kosmische Bedeutung
  • Arati und Pujas (trad. indische Rituale)

Karma Yoga:

  • Das Gesetz von Ursache und Wirkung
  • Samsara – das Rad von Geburt und Tod
  • Karma Yoga – selbstloses Handeln: täglich eine Stunde Praxis in der Gemeinschaft

Jnana Yoga:

  • Grundbegriffe der Vedanta-Philosophie
  • Die 7 Bhoomikas – Bewusstseinsebenen
  • Raum, Zeit, Ursächlichkeit
  • Die 3 Körper des Menschen
  • Die 3 Ebenen des Geistes
  • Sieg über den Tod

Bhagavad Gita:

  • Studium und Kommentar der klassischen Yogaschrift

 

Sivananda Yogalehrerausbildung in Tirol

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Wie ist der Tagesablauf der Yoga-Ausbildung? https://www.sivananda.at/wie-ist-der-tagesablauf-der-yoga-ausbildung/ Fri, 03 Sep 2021 14:45:11 +0000 https://www.sivananda.at/?p=89009 Der Tagesablauf enthält Theorie und Praxis in einem Rhythmus, der herausfordernd und entspannend zugleich ist. Durch die Regelmäßigkeit der Unterrichtseinheiten können in nur vier Wochen alle Aspekte des anspruchsvollen Lehrplans abgedeckt werden. 05.30 Uhr Wecken 06.00 Uhr Meditation, Mantrasingen, Vortrag oder schweigender Spaziergang 08.00 Uhr Asanas, Pranayama – systematische Vertiefung der eigenen Yogapraxis 10.00 Uhr […]

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Der Tagesablauf enthält Theorie und Praxis in einem Rhythmus, der herausfordernd und entspannend zugleich ist. Durch die Regelmäßigkeit der Unterrichtseinheiten können in nur vier Wochen alle Aspekte des anspruchsvollen Lehrplans abgedeckt werden.

05.30 Uhr Wecken
06.00 Uhr Meditation, Mantrasingen, Vortrag oder schweigender Spaziergang
08.00 Uhr Asanas, Pranayama – systematische Vertiefung der eigenen Yogapraxis
10.00 Uhr Yogisch-vegetarische Mahlzeit
11.00 Uhr Karma Yoga – einfache Freiwilligenaufgabe innerhalb des Kurses
12.00 Uhr Bhagavad Gita Studium mit Erläuterungen bzw. Erklärung der Mantras und Kirtans
14.00 Uhr Hauptvortrag über Yoga-Philosophie bzw. Anatomie in Bezug zur Yogapraxis
16.00 Uhr Asanas, Pranayama – interaktive Workshops zu den Unterrichtstechniken von Yogastunden und -kursen
18.00 Uhr Yogisch-vegetarisches Abendessen
19.30 oder 20 Uhr Meditation, Mantrasingen, Vortrag oder Gastsprecher-Programme
22.00 Uhr Bettruhe

Hin und wieder kann es zu Änderungen im Tagesablauf kommen.

Ein Tag in der Woche ist vorlesungsfrei.

 

  • Der Tag beginnt um 6 Uhr morgens mit stiller geführter Meditation, Mantrasingen und einer kurzen Lesung.
  • Nach einer kurzen Tee-Pause beginnt um 8:00 Uhr die praktische Asanastunde. In den ersten zwei Wochen übst du die 12 Grundstellungen und leichtere Asana-Variationen, Atemübungen und Tiefenentspannung. In der zweiten Hälfte der Ausbildung werden fortgeschrittene Asana-Variationen vorgestellt. Du lernst, diese Variationen entsprechend Deiner körperlichen Möglichkeiten anzupassen und umzusetzen. Die letzte Woche enthält eine Einführung in fortgeschrittene Pranayama-Übungen.
    Das Ziel der täglichen Praxis ist Fitness, verbesserte Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken, Emotionsregulation, Konzentrationsfähigkeit und geistige Entspannung. Die Atemübungen helfen dir, eine gute Lungenkapazität sowie Entspannung und Kräftigung des Nervensystems zu entwickeln.
  • Um 10 Uhr erwartet dich ein komplett biologischer und frisch zubereiteter Brunch. Es besteht aus: einem Getreidegericht, Hülsenfrüchten, Gemüse, verschiedenen Salaten und Dressings, Kräutertee, hausgemachtem Brot sowie Butter, Käse, Obst und hausgemachter Marmelade. Das Hotel geht auf vegane und glutenfreie Ernährungswünsche ein. Glutenfreies Bot wird nicht angeboten. Auf individuelle Diäten oder Ernährungsformen kann nicht eingegangen werden.
  • In der Theorieeinheit am Mittag lernst Du die Technik und Praxis von Meditation und Mantrasingen. Der Schwerpunkt liegt auf einer fundierten Einführung in die Bhagavad Gita, der klassische Yogatext über die Synthese der wichtigsten Yogawege.
  • Um 14 Uhr beginnt der Hauptvortrag, in dem die verschiedenen Yoga-Wege, das Ziel des Yoga und die natürliche Einheit von Physiologie, Psychologie und Philosophie des Yoga erläutert werden. Diese Vorträge eröffnen viele neue Perspektiven für die eigene Praxis, den weiten Horizont des Yoga-Unterrichtens und Yoga als integraler Lebensstil.
  • Am Nachmittag lernst du Unterrichtstechniken für Anfänger und Mittelstufe. In der zweiten Hälfte der Ausbildung unterrichten sich die Teilnehmer gegenseitig unter Anleitung.
  • Das Abendessen ist um 18 Uhr und besteht normalerweise aus Suppe, Getreide oder Nudeln, Gemüse, verschiedenen Salaten, Dessert und Tee.
  • Die Abendmeditation bildet den Abschluss des Tages. Stille Meditation, gemeinsames Mantrasingen und eine kurze Lesung schaffen geistige Entspannung und Positivität, ideal für einen gute Nachtruhe. Gelegentlich findet im Rahmen der Abendmeditation ein kulturelles Programm statt.
  • Jede Woche gibt es einen vorlesungsfreien Tag. An diesem Tag ist nur die Teilnahme an der Morgen- und Abendmeditation bindend. Die Asanastunden sind optional. In der Freizeit kann man die Umgebung erkunden oder Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten unternehmen.

 

Sivananda Yogalehrer-Ausbildung in Tirol

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